Ultraschalluntersuchung von Magen-Darm-Problemen bei Rindern und Schafen

In der modernen Tierproduktion ist die Magen-Darm-Gesundheit von Rindern und Schafen entscheidend für ihre Leistung und ihr allgemeines Wohlbefinden. Magen-Darm-Erkrankungen führen nicht nur zu wirtschaftlichen Verlusten, sondern verursachen auch erhebliches Tierleid.Hersteller von veterinärmedizinischen UltraschallgerätenWir sind uns der entscheidenden Rolle bewusst, die moderne Diagnosetechnologien bei der Früherkennung und präzisen Beurteilung von Magen-Darm-Erkrankungen spielen. Dieser Artikel befasst sich mit häufigen Magen-Darm-Problemen bei Rindern und Schafen, dem Einsatz von Ultraschall in der Magen-Darm-Untersuchung, relevanten Fallstudien und globalen Trends in der Veterinärmedizin im Bereich der Magen-Darm-Diagnostik.

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1. Häufige Magen-Darm-Probleme bei Nutztieren

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts zählen zu den am häufigsten auftretenden Gesundheitsproblemen bei Rindern und Schafen und werden durch verschiedene Faktoren wie Ernährung, Infektionen, Parasiten und unsachgemäße Haltung verursacht.

(1) Häufige Magen-Darm-Probleme bei Rindern

Rinder besitzen ein komplexes Verdauungssystem, insbesondere als Wiederkäuer, und reagieren sehr empfindlich auf verschiedene Stressfaktoren. Häufige Magen-Darm-Erkrankungen sind:

Pansenazidose: Verursacht durch konzentratreiche Rationen oder plötzliche Futterumstellungen, was zu einem Abfall des pH-Werts im Pansen, schlechter Verdauung, reduzierter Futteraufnahme und möglicherweise zu Hufrehe oder Tod führt.

Traumatische Retikulitis/Perikarditis („Hardware-Krankheit“): Tritt auf, wenn Rinder metallische Fremdkörper (z. B. Nägel, Drähte) aufnehmen, die die Netzhautwand durchdringen und möglicherweise eine lokale Entzündung oder Perikarditis verursachen.

Labmagenverlagerung: Tritt häufig bei Milchkühen nach der Geburt auf. Der Labmagen verlagert sich auf die linke (LDA) oder rechte (RDA) Seite des Bauches, was die Verdauung stört und die Futteraufnahme sowie die Milchproduktion deutlich reduziert.

Darmverschluss: Verursacht durch Fremdkörper, Volvulus, Intussuszeption oder Tumore, führt zu starken Bauchschmerzen, Erbrechen (selten bei Rindern) und Schwierigkeiten beim Kotabsatz.

Paratuberkulose (Johne)'s-Krankheit): Eine chronische und fortschreitende Darmerkrankung, die durch Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis verursacht wird und durch anhaltenden Durchfall, Gewichtsverlust und verminderte Produktivität gekennzeichnet ist.

Gastrointestinaler Parasitismus: Verursacht durch Nematoden, Bandwürmer oder Kokzidien, führt zu Malabsorption, Durchfall, Anämie und Wachstumsstörungen.

(2) Häufige Magen-Darm-Probleme bei Schafen

Ähnlich wie Rinder leiden auch Schafe unter bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen:

Gastrointestinale Nematodeninfektion: Verursacht durch Parasiten wie Haemonchus contortus und Ostertagia spp., die häufig in der Schafzucht vorkommen, führt zu Anämie, Ödemen, Durchfall und Gewichtsverlust.

Pansenblähung: Sie kann primär (schaumig) oder sekundär (freies Gas) sein und entsteht durch Gasansammlungen im Pansen. Sie verursacht eine Aufblähung des Bauches und kann zu Atemnot oder zum Tod führen.

Bakterielle Enteritis bei Lämmern: Verursacht durch E. coli oder Salmonellen, führt zu Durchfall, Dehydrierung und hohen Sterblichkeitsraten.

Kokzidiose: Befällt Lämmer und Jungschafe und verursacht wässrigen oder blutigen Durchfall, Abmagerung und Wachstumsstörungen.

Endotoxämie: Eine Folgeerkrankung schwerer Magen-Darm-Infektionen oder Verdauungsstörungen, bei der bakterielle Endotoxine in den Blutkreislauf gelangen und eine systemische Entzündung verursachen.

2. WieVeterinär-UltraschallWird zum Scannen des Magen-Darm-Trakts verwendet.

Ultraschall ist ein nicht-invasives, in Echtzeit durchführbares und wiederholbares Diagnoseverfahren, das bei der Erkennung von Magen-Darm-Erkrankungen bei Rindern und Schafen eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Es nutzt hochfrequente Schallwellen, um Bilder auf Basis der von inneren Strukturen reflektierten Echos zu erzeugen.

Wichtige Ultraschall-Untersuchungstechniken und zu beachtende Punkte:

Sondenauswahl und Frequenz:

Niederfrequente konvexe Sonden (2.05,0 MHz): Ideal für die Tiefengewebsuntersuchung, einschließlich Pansen, Netzmagen, Labmagen und Darm, mit hoher Eindringtiefe.

Hochfrequente lineare Tastköpfe (7,512,0 MHz): Geeignet für oberflächliche Strukturen und detaillierte Beurteilungen, wie z. B. die Dicke der Darmwand, die Schichtdefinition und Lymphknoten.

Positionierung und Fixierung des Tieres:

Die Tiere werden üblicherweise im Stehen gescannt und benötigen gegebenenfalls eine Sedierung. Der Scanbereich sollte geschoren und mit Gel bestrichen werden, um einen guten Kontakt zu gewährleisten und Luftblasen zu vermeiden.

Systematischer Scan-Ansatz:

Vieh:

Linker Bauchraum: Beurteilung des Pansens und des linksseitig verlagerten Labmagens. Ein normaler Pansen hat eine dicke Wand mit grobem oder flüssigem Inhalt. Der linksseitige Labmagen (LDA) erscheint als halbmond- oder ovalförmige Struktur, gefüllt mit Gas und Flüssigkeit, oft mit einemKlingelnKlang auf Schlaginstrumenten.

Rechter Unterbauch: Beurteilung von Labmagen, Duodenum, Jejunum, Ileum, Zäkum und Kolon. Eine RDA zeigt sich als vergrößerter Labmagen mit abnormem Gasgehalt. Darmdilatation, Wandverdickung, Verlust der Schichtabgrenzung und verminderte Motilität sind signifikante Befunde.

Xiphoidregion: Wichtig für die Beurteilung des Retikulums, insbesondere bei der Diagnose einer traumatischen Retikulitis. Befunde können eine verdickte Retikulumwand, Exsudate, Fibrinablagerungen oder sichtbare Fremdkörper umfassen.

Schaf:

Das Untersuchungsverfahren ist ähnlich, jedoch ist aufgrund der geringeren Körpergröße der gesamte Magen-Darm-Trakt besser zugänglich. Besonderes Augenmerk sollte auf die Darmwanddicke, die Motilität, den Darminhalt und die Lymphknoten gelegt werden.

Wichtigste Diagnoseindikatoren:

Darmwanddicke: Normale Darmwände sind dünn und regelmäßig; eine Verdickung deutet auf Entzündungen, Ödeme, Tumore oder Lymphangiektasien hin.

Wandschichtstruktur: Gesunde Darmabschnitte weisen fünf unterscheidbare Schichten auf. Der Verlust dieser Struktur deutet auf eine Entzündung oder Infiltration hin.

Darminhalt: Typischerweise flüssig, gasförmig oder gemischt. Abnorme Inhalte (überschüssige Flüssigkeit, Fremdkörper, Kotsteine) können auf eine Verstopfung hindeuten.

Peristaltik: Ein gesunder Darm weist regelmäßige Darmbewegungen auf. Eine erhöhte Aktivität kann auf eine beginnende Entzündung hinweisen; eine verminderte Motilität deutet auf einen Ileus oder eine Obstruktion hin.

Lymphknoten: Vergrößerte mesenteriale Lymphknoten deuten auf eine Infektion oder Erkrankungen wie Paratuberkulose hin.

Umliegende Strukturen: Achten Sie auf freie Flüssigkeit, Fibrin oder Abszesse in der Bauchhöhle.

3. Ultraschall-Fallstudien

Ultraschall bietet Tierärzten eine klare Visualisierung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts für eine genaue und zeitnahe Diagnose.

(1) Fallstudien zum Thema Rinder

Fall 1: Linksverlagerter Labmagen (LDA)

Eine Milchkuh nach der Kalbung zeigte verminderten Appetit, einen plötzlichen Milchleistungsabfall und eine linksseitige Bauchauftreibung. Perkussion und Palpation deuteten auf eine LDA hin. Die Ultraschalluntersuchung ergab eine halbmondförmige Struktur mit Gas und Flüssigkeit zwischen dem 9.12. Interkostalraum links, Bestätigung der LDA. Dies diente als Grundlage für die chirurgische Korrektur.

Fall 2: Traumatische Retikulitis

Eine Mutterkuh zeigte Apathie, verminderte Futteraufnahme, einen gekrümmten Rücken und verminderten Kotabsatz. Die Palpation ergab eine Druckempfindlichkeit des Schwertfortsatzes. Der Ultraschall zeigte eine verdickte Netzhautwand, lokalisiertes Exsudat und hyperechogene Bereiche, die auf eine mögliche Fremdkörperpenetration hindeuteten.Klassische Anzeichen für Hardwaredefekte.

(2) Fallstudien zu Schafen

Fall 1: Intestinales Lymphom

Ein ausgewachsenes Mutterschaf litt unter chronischem Gewichtsverlust und Durchfall. Bei der Palpation des Abdomens wurde eine Raumforderung festgestellt. Die Ultraschalluntersuchung zeigte eine verdickte Dünndarmwand mit Verlust der normalen Wandschichten und ein echoarmes, tumorartiges Erscheinungsbild sowie vergrößerte mesenteriale Lymphknoten. Die Biopsie bestätigte ein Lymphom. Die Ultraschalluntersuchung war entscheidend für die Beurteilung der Tumorausdehnung und des Metastasierungsstatus.

Fall 2: Schwerer Magen-Darm-Parasitismus bei Lämmern

Eine Gruppe von Lämmern zeigte Gewichtsverlust, Ödeme, struppiges Fell und Anämie. Die Ultraschalluntersuchung ergab leicht verdickte Därme, gestörten Darminhalt und verminderte Darmmotilität. Obwohl keine Parasiten gefunden wurden, …'Die Ultraschalluntersuchung, die direkt visualisiert wurde, deutete auf eine Entzündung hin, die mit einem Parasitenbefall vereinbar war und später durch eine Stuhluntersuchung bestätigt wurde.

4. Internationaler Fokus auf GI-Diagnostik

Länder mit hochentwickelter Viehwirtschaftwie Australien, Großbritannien und BrasilienBildgebende Verfahren, klinische Anzeichen und Labordiagnostik werden integriert, um Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts zu behandeln.

Australien:

Durch die weitläufigen Weidesysteme wird eine präzise Parasitenbekämpfung ermöglicht. Ultraschalluntersuchungen helfen, den Schweregrad von Darmentzündungen zu beurteilen und die Entwurmung gezielt zu steuern. Auch die Bekämpfung der Paratuberkulose ist von zentraler Bedeutung; hierbei werden Lymphknotenschwellungen mittels Ultraschall, Serologie und Kotkultur untersucht.

Vereinigtes Königreich:

Der Schwerpunkt liegt auf Hochleistungsmilchkühen und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und des Stoffwechsels. Die Früherkennung und Operationsplanung bei Labmagenverlagerung basieren maßgeblich auf Ultraschalluntersuchungen. Erkrankungen wie BVD und Virusenteritis werden ebenfalls mittels Magen-Darm-Ultraschall untersucht, um die Differenzialdiagnose zu erleichtern.

Brasilien:

Als bedeutender Rindfleischproduzent legt Brasilien großen Wert auf Wachstumsleistung und Krankheitsprävention. Ernährungsbedingte Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Azidose) und Parasitenbefall sind häufig. Ultraschalluntersuchungen helfen, Verstopfungen, Tumore und Entzündungen zu unterscheiden. Bei Kälbern dient die Untersuchung der Beurteilung des Schweregrades von Durchfall und Dehydratation zur Planung der Flüssigkeitstherapie.


Veröffentlichungsdatum: 08.07.2025